Regina Bauer Stiftung

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Aug. 07 2021

Blühende Bänder für unsere Städte

Veränderliche Hummel auf Wilder Platterbse, Bild: Simon Dietzel

Nahrung für Insekten

Das stetige Wachstum vieler Städte in Europa und steigende Flächenversiegelung im ländlichen Raum verändern die Landschaft und die Lebensräume vieler Tier- und Pflanzenarten. Vielerorts in Europa werden Rückgänge von Habitaten und Wildtierpopulationen beobachtet, aktuell steht der Rückgang vieler Insektenarten, speziell der Wildbienen, im Fokus der Öffentlichkeit.

Nichts desto trotz findet eine Vielzahl von Bestäubern geeignete Lebensbedingungen in Städten. Um Aufwertungsmaßnahmen im urbanen Raum besser bewerten zu können, führt der Lehrstuhl für Renaturierungsökologie (TUM) das vierjährige Forschungsprojekt „Bunte Bänder für unsere Städte in Zeiten des Klimawandels: Naturnahe städtische Blühflächen entlang von Verkehrsachsen zur Förderung der ökologischen Funktionalität“ durch. Ziel sind unter anderem Empfehlungen zur Etablierung und Pflege klimaresilienter Blühflächen mittels autochthonen Wildpflanzenmischungen, die Nahrungsressourcen für Insekten bieten und durch ihre mikroklimatischen und ästhetischen Funktionen die Lebensqualität für alle Stadtbewohner verbessern sollen.

Nisthilfen für Insekten, Bild: Anja Dichtl
Nisthilfen für Insekten, Bild: Anja Dichtl
Grabwespe füttert ihre Larven mit Blattläusen
Langbauchschwebfliege auf Gemeiner Wegwarte
Bedornte Mauerbiene auf Gemeiner Wegwarte
Blühfläche Lerchenauer Straße, München

Alle Bilder: Simon Dietzel

Förderung Regina Bauer Stiftung

Die Regina Bauer Stiftung hat das Projekt von 2019 bis 2023 mit insgesamt 250.000 Euro. Es wurden 75 artenreiche Blühflächen im Straßenbegleitgrün in München angelegt. Untersucht wurde die Entwicklung der Blühflächen, ihre Auswirkungen auf die Insektenvielfalt, das Kleinklima und die Bodeninfiltration.

Informationen zum Forschungsprojekt finden Sie hier: www.bluehende-baender.de » und www.roek.wzw.tum.de »

Written by webmaster · Categorized: Abgeschlossene Projekte

Alle Projektförderungen

Rettungsnetz Wildkatze Sachsen

Die Europäische Wildkatze ist keine verwilderte Hauskatze, sondern eine typische Bewohnerin naturnaher, zusammenhängender Laub- und Laubmischwälder.

Naturparadies Schreiadlerland

Rund 100 Brutpaare des Schreiadlers leben noch in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. Sie brauchen störungsarme Laubmischwälder und artenreiches Feuchtgrünland.

Naturparadiese für Fledermäuse

Knapp die Hälfte der in Deutschland lebenden 25 Fledermausarten ist bedroht und bedarf des Schutzes.

Wilde Bäche im Thüringer Wald

Die Regina Bauer Stiftung fördert das Naturschutzgroßprojekt in Thüringen – Lebensraum für über 2.600 Tier- und 1.900 Pflanzenarten.

Hohe Schrecke

Die Hohe Schrecke ist einer der größten unzerschnittenen bodensauren Buchenmischwälder Mitteleuropas und einzigartiger Lebensraum für verschiedene bedrohte Tierarten.

Rückkehr der Wölfe

Das Wolfsmonitoring legt wesentliche Grundlagen für den Schutz der Wölfe und ein wirksames Wolfsmanagement.

Brandenburger Wildnis

Verständnis für die Bedürfnisse und Lebensweisen wild lebender Tiere zu wecken, ist ein wichtiges Element für den Erhalt der biologischen Vielfalt.

Wald-Allianz für Mittelspecht und Co.

Förderung der waldspezifischen Artenvielfalt in Zeiten des Klimawandels.

Wiedereinwanderung des Elchs

Grundlagen schaffen für die Rückkehr des Elchs, der größten lebenden Hirschart.

Netzwerke EUROWILDCAT und EUROLYNX

Jahrhunderte nach ihrer Ausrottung breiten sich Luchs und Wildkatze wieder in Deutschland aus.

Förderung kleinerer Projekte des Tierartenschutzes

Die Regina Bauer Stiftung fördert unterschiedliche Maßnahmen zum Schutz und Erhalt bedrohter Tierarten in den neuen Bundesländern.

Abgeschlossene Projekte

Blühende Bänder für unsere Städte

Naturparadies Anklamer Stadtbruch

DBU-Naturerbeflächen Tennenlohe und Hainberg

Workshop „Küstenwölfe“

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