
Alle Bilder auf dieser Seite aus dem Bildband: Luchs – Schattenwesen und Lichtgestalt, Fotos: Berndt Fischer, Wiss. Text: Marco Heurich, oekom Verlag, München 2026. Wir danken für die Genehmigung.
Netzwerke europäischer Wissenschaftler für den Schutz von Luchs und Wildkatze
Jahrhunderte nach ihrer Ausrottung breiten sich Luchs und Wildkatze wieder in Deutschland aus. Grundlage dieser Entwicklung war ein Einstellungswandel der Bevölkerung, der schließlich in einen strengen gesetzlichen Schutz und ein begleitendes Management mündete. Trotzdem sind die Populationen dieser Arten in den stark von Menschen beeinflussten Landschaften Mitteleuropas nach wie vor gefährdet.
Die Netzwerke EUROLYNX und EUROWILDCAT wollen die verschiedenen Forschungsgruppen zusammenführen und ihre Ergebnisse in gemeinsamen Datenbanken verfügbar machen und so die Basis für die Beantwortung studiengebietsübergreifender Fragestellungen schaffen.



Förderung Regina Bauer Stiftung
Die Regina Bauer Stiftung fördert seit 2023 die Pflege und Erweiterung der Datenbanken der Netzwerke, die bei der Bayerischen Nationalparkverwaltung angesiedelt sind, Workshops für ihre Mitglieder sowie die Modellierung von Managementszenarien für die Mitteleuropäische Luchspopulation mit 15.500 Euro im Jahr.
Informationen zu den Forschungsnetzwerken finden Sie auf www.bund-sachsen.de/themen/tier-pflanze/wildkatze/ »